Gold
 

Seit Jahrtausenden inspiriert Gold die Fantasie und Träume der Menschen. Könige, Schatzsucher, Alchimisten und Goldsucher: Sie alle wurden von diesem Edelmetall in seinen Bann gezogen. Sogar Kriege wurden deshalb geführt. Auch heute ist Gold als Schmuckstück und Rohstoff heiß begehrt - wie es nicht zuletzt im Goldpreis der letzten Jahre zum Ausdruck kommt. Vorkommen von Gold gibt es in vielen europäischen Flüssen, z.B. auch im Rhein. Professionell gefördert wird es überwiegend in Australien, Russland, Südafrika und USA.

Legierungen
 

Zur Schmuckherstellung wird Gold meist in den Legierungen 750/000, 585/000 und 333/000 verwendet. 585/000 bedeutet zum Beispiel, dass das Gold aus 585 Teilen Feingold und 415 Teilen Metall-Legierungen wie z.B. Silber und Messing besteht. Reines Feingold (999,9)ist sehr weich und für die Schmuck-Verarbeitung weniger geeignet. Der Feingehalt muss durch Prägung der Schmuckstücke erkennbar sein.


 

Rotgold

Rotgold ist eine Goldlegierung bestehend aus Feingold, Kupfer und ggfls. etwas Silber. Der relativ hohe Kupferanteil ist für die namensgebende »rote Färbung« und Härte des Materials verantwortlich. Der Farbton ist kupferähnlich.

Gelbgold

Eine dem Feingold ähnelnde gelbe Goldlegierung aus Feingold mit Silber und Kupfer. Das Verhältnis beeinflusst die Farbe. Mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich auch die Tiefe des Gelbtons sehr schnell.

Weißgold

Weißgold bezeichnet Goldlegierungen, die durch Beimischung deutlich entfärbender Zusatzmetalle eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben. Als Legierungszusätze werden hauptsächlich Palladium, Nickel oder bei niedrigen Goldgehalten Silber verwendet.